Editorial
Seit nunmehr drei Jahren ist die SEQUA für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) als Durchführungsorganisation für das Programm Public Private Partnership (PPP) tätig – Zeit für eine neue Zwischenbilanz.
Die deutsche Wirtschaft betrachtet PPP als Erfolgsmodell. Das zeigt auch das Interview mit Karl Starzacher, dem neuen Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Entwicklungsländer (AGE). Entscheidend – so Karl Starzacher – sind dabei die Flexibilität, Schnelligkeit und Kleinteiligkeit des Programms. Denn nur auf diese Weise lassen sich auch kleine und mittlere Unternehmen für das Programm gewinnen.
Unsere Erfahrungen bestätigen diese Einschätzung. Mittelständische Unternehmen spricht das PPP-Programm in seiner derzeitigen Ausgestaltung sehr an. Daher sind ie Mittel, die uns das BMZ bis 2005 zur Verfügung gestellt hat, bereits zu einem Großteil ausgeschöpft. Außerdem zeigen unsere Erfahrungen, dass kleinvolumige PPP-Vorhaben – ein gutes Projektdesign vorausgesetzt – beachtliche Hebelwir-kungen entwickeln können.
Wichtige Ergänzungen zu Public Private Partnerships mit Unternehmen sind Projekte mit Unternehmensorganisationen. Sie können strategischen Charakter für die Anbahnung von Geschäftsbeziehungen mit Entwicklungsländern haben, wie das "Expand"-Projekt zeigt, das wir in dieser Ausgabe vorstellen.
Dr. Markus Pilgrim, Geschäftsführer